Das Klimamanifest von Heiligenroth
14. Dezember 2008 von CRen
Die Klimaerwärmung ist ein “heißes” Thema dieses Jahr. Einmal abgesehen davon, dass der typisch deutsche Sommer wieder einmal bewiesen hat, dass von einer Klimaerwärmung hierzulande nichts zu spüren ist, ist die Klimaerwärmung in anderen Teilen der Welt wohl deutlicher sichtbar und muss als Fakt hingenommen werden.
Nicht hingenommen werden muss hingegen der zwanghaft anthropozentrische Standpunkt, dass der Mensch irgendeinen Einfluss auf diese Klimaerwärmung hat. Denn auch, wenn die Medien dämlich nachbabbeln, was die beste Story, also die größte Katastrophe verheißt und die öffentliche Meinung deshalb den menschengemachten Klimawandel längst als Tatsache akzeptiert hat, ist die These des menschlichen Einflusses nicht beweisbar. Dennoch nehmen Politiker und Umweltorganisationen den Klimawandel mit immer neuen Horrorstorys zum Anlass, die Freiheit der Menschen einzuschränken und durch wirkungslose Maßnahmen volkswirtschaftliche Schäden heraufzubeschwören.
Nun haben 15 kritische Experten unter der Führung des Fernsehjournalisten Günter Ederer ein Manifest verfasst, das sich dem aktuell grassierenden Klima-Wahnsinn kritisch entgegenstellt. Das Klimamanifest von Heiligenroth beinhaltet sechs Punkte, die zur Kritik an der allgemeinen Fehlmeinung aufrufen:
1. Das Klima ist durch von Menschen verursachte CO2-Emissionen nicht nachweisbar zu beeinflussen.
2. Die aus Klimamodellen abgeleiteten Szenarien der zukünftigen Entwicklung des Klimas sind spekulativ und stehen im Widerspruch zur Klimageschichte.
3. In der Erdgeschichte gab es immer Klimawandel mit wechselnden Warm- und Kaltzeiten.
4. Das Spurengas CO2 verschmutzt nicht die Atmosphäre. CO2 ist ein unentbehrlicher Rohstoff für das Pflanzenwachstum und somit Voraussetzung für das Leben auf dieser Erde.
5. Wir setzen uns für einen wirkungsvollen Schutz unserer Umwelt ein und befürworten Maßnahmen, die unnötige Belastungen der Ökosysteme verhindern.
6. Wir warnen davor, unter dem Deckmantel einer heraufbeschworenen “Klimakatastrophe“ Maßnahmen zu ergreifen, die unserer Umwelt nicht nützen und volkswirtschaftlichen Schaden anrichten.
Leider sind die sechs Punkte etwas schwach formuliert und lassen den Laien erst nach Blick in die Erklärung zum Manifest wissend dastehen. Die Grundtendenz wird aber klar: Der Klimawandel ist keine Folge menschlicher Aktivitäten, so gerne das die Öko-Fraktion auch hätte, sondern ein natürlicher Prozess, auf den der Mensch keinen Einfluss hat. Denn physikalisch ist ein menschlicher Einfluss nicht nachweisbar:
Die mittlere CO2-Konzentration der Luft beträgt zur Zeit 380 ppm (Teile pro Million) und ist derart gering, daß allein dies schon eine dominante Einflußnahme ausschließt. Der durch den Menschen produzierte Anteil beträgt heute ca. 3 % davon, so daß nur 11,4 ppm ( also 0,00114%) nach der Treibhausthese zur Erwärmung beitragen sollen. Dies ist physikalisch unmöglich.
Leider ist es ein altes Gesetz der Medienlandschaft, dass nur schlechte Nachrichten gute Nachrichten sind. Entsprechend hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Marktschreier mit wilden Weltuntergangstheorien sich profilieren können, ein breites Medienecho finden und damit auch eine Überzahl von Experten ausstechen, die nachweisen können, dass die Untergangsängste unberechtigt sind. Das funktioniert beim Klimawandel, der anders als bisherige Untergangsszenarien tatsächlich nachweisbar ist, besonders gut. So gut, dass es bis zu den höchsten Führern der Welt durchdringt. Kein Wunder, ist der Klimawandel doch ein hervorragendes Mittel, um über Umwege alte kapitalismus- und fortschrittsfeindliche Thesen zu verkaufen und Menschen und Volkswirtschaften mit allerlei Auflagen und Steuern zu gängeln. Wer sich näher mit dem Thema befassen möchte, sollte auch einmal einen Blick in das Buch “Die Panik-Macher” von Walter Krämer und Gerhard Mackenthun werfen. Hier werden anhand von Beispielen aus der jüngeren Vergangenheit die gefühlten Risiken gegen tatsächliche Risiken aufgerechnet und die Funktionsweise der Medienlandschaft erklärt.
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Geschrieben in Allgemein | 0 Kommentare | Tags: Heiligenroth, Klima, Klimawandel, Manifest, Politik, Wetter
