Urlaubsbeobachtungen
29. November 2007 von CRen
Der gerechte Lohn für lange Krankheitsperioden heißt Resturlaub. Und den muss man ja nehmen, sonst kriegt der Chef vom Chef ärger von seinem Chef. Und so wurden mir satte zwei Wochen Extraurlaub aufgezwungen, was im Klartext bedeutet, dass ich im Dezember nur acht Tage arbeite. Ist ja auch nicht schlecht. Nun ist Tag 3 der ersten Urlaubsphase von zwei Wochen und ich habe folgende Beobachtungen gemacht:
- Auch wenn die Freizeit 8 Stunden mehr hat, gehen die Tage viel schneller herum.
- Man braucht exakt 24 Stunden, um sich wieder im Studenten-Tagesrhythmus zu akklimatisieren. Heißt: Rumdaddeln bis fünf in der Frühe, pennen bis eins am Mittag. Und ich habe nichtmal ein schlechtes Gewissen, dass die Kollegen da gerade aus der Mittagspause zurückkommen.
- Eine Flasche Rotwein unter der Woche ist nicht so entspannend, wenn man sie alleine trinken muss.
- Alle anderen arbeiten. Das ist langweilig.
- Alles, was man sich für all die freie Zeit vorgenommen hat, bleibt genau wie immer liegen.
- Trotzdem habe ich die Wäsche aufgehängt, die seit drei Tagen in der Waschmaschine rumgemüffelt hat und das Geschirr gespült.
- Unter dem Teller von vorletzter Woche traf ich auf eine seltsame Lebensform. Wir haben uns nach einigen Reibereien aber dann noch gut unterhalten.
- Wenn man an einem Arbeitstag viel raucht, raucht man an einem Urlaubstag verdammt viel.
- Es ist 16 Uhr und ich habe weder geduscht, noch mir die Zähne geputzt. Und das werde ich heute auch nicht mehr tun, obwohl ich fürchte, raus zu müssen zwecks Cola-Nachschub…
| Weitere Artikel zum Thema | Optionen |
|---|---|
|
Kommentar hinterlassen
Geschrieben in Allgemein | 0 Kommentare | Tags: 2007, Arbeit, Cola, Ente, Flasche, Gewissen, Klima, Krankheit, Leben, Lebensform, Pan, Rhein, Schlecht, Student, Studenten, Text, Wein, Zähne
