29.04.07
Jetzt weiß ich wenigstens, warum ich nur 400 Euro war für diese ansonsten sehr schöne Wohnung bezahle...GOTT: REGEN! SCHNEE! FROST! KALTES SCHEISSWETTER! NUR SORG DAFÜR, DASS DIESE DICKE ALTE DIE TÜR ZUMACHT! JETZT! Dann komm' ich Dich vielleicht auch mal wieder in der Kirche besuchen!
(Hier stand ein Foto von Elke, das ich leider aus nicht weiter definierten Gründen tieferer moralischer und juristischer Verantwortung entfernt habe. Deshalb an dieser Stelle eine Beschreibung schriftlicher Art: Eine große, dicke Frau barbusig auf einer roten Couch, die sich genüßlich eine Reval raucht, ungefähr so wie auf folgender Illustration:
29.04.07
Endlich mal wieder was zum Sitzen... wurde auch Zeit nach fünf Wochen. Die gute Hamra von IKEA, übrigens ein sehr bequemes Teil. Das erwähne ich deshalb, weil die meisten anderen Sitzgelegenheiten bei IKEA in Sachen Sitzqualität eher einem Fahrrad ohne Sattel gleichen.
29.04.07
... und wieder eine Folge aus der Serie "warum Köln total albern ist und ich nicht jedesmal darüber bloggen sollte".Heute: Das Partyschiff
[MEDIA=3]
26.04.07
[Aktueller Song: "Lying From You" von Linkin Park]Meine Aussicht, wenn ich morgen das Fenster öffne, ist ja sowieso alles andere als gut. Allerdings wird diese ohnehin schon schlechte Aussicht noch erheblich dadurch gestört, dass nebenan eine charmante, junge Dame wohnt, die vermutlich in Kürze aus ihrer Couch geschnitten werden muss, auf der sie immer sitzt.
Ich nenne sie Elke. Und Elke hat gerne mal Sex mit sehr dünnen Männern. Auch das durfte ich kürzlich beobachten. Wenn Elke gerade keinen Sex hat, sitzt sie auf ihrer Couch und wächst dort fest. Oft raucht sie auch und guckt Fernsehen, ganz selten liest sie auch mal. Wenn ich Elke sehe, ist mein Tag regelmässig versaut. Da hilft auch die hübsche Japanerin in der Wohnung daneben nicht, die ist nämlich total verklemmt, immer komplett angezogen und zieht obendrein in 90 Prozent der Zeit ihre Vorhänge vor.
(Hier stand ein Foto von Elke, das ich leider aus nicht weiter definierten Gründen tieferer moralischer und juristischer Verantwortung entfernt habe. Deshalb an dieser Stelle eine Beschreibung schriftlicher Art: Eine große, dicke Frau barbusig auf einer roten Couch, die sich genüßlich eine Reval raucht.)
26.04.07
Seit ich in Düsseldorf wohne, mache ich ja gerne mal in Kunst.Zum Beispiel heute, heute habe ich mir einen Stummfilm mit Buster Keaton angeschaut. In dem kleinen "Kulturkreis" saßen Menschen im Alter meiner Eltern, die nicht nur alle per Du waren, sondern obendrein noch alles zu kennen schienen, was in der 68er-Szene Rang und Namen hatte. Geladen wurde von einer sehr linken und in viele bunte Tücher gewickelten Ex-Professorin, die gerne betonte, dass in Amerika ja "Amerikanisch" geredet werde.
25.04.07
Wenn man sein Auto bei Autoscout24 einstellt, um es zu verkaufen, ist man es ja gewöhnt, dass zahllose türkische Geschäftsleute anrufen, um nach dem "letzte Prreiss" zu fragen.
Etwas ungewöhnlich ist dann aber doch, wenn türkische Privatleute anrufen und nicht nach dem "letzte Prreiss", sondern nach der Nationalität des Verkäufers fragen.
Noch ungewöhnlicher ist es dann, wenn dieser Herr nach der Antwort, dass man Deutscher sei, erleichtert antworten, dass das gut sei, dass man "nisch beschisse" werde.
Endgültig kafkaesk wird die Situation aber, wenn dieser türkische Anrufer aufgrund dieser Aussage dann sogar bereit ist, den Preis aus dem Autoscout zu bezahlen.
Mal gucken, was das wird... auf jeden Fall scheint bei den türkischen Autohändlern qualitativ einiges im Argen zu liegen.
22.04.07
Wer wissen möchte, wie es wirklich um die deutsche Nation steht, sollte sich den aktuellen Hype um das Eisbärbaby zu Gemüte führen. Denn, das wissen wir ja inzwischen alle: Knut tut gut.
Wenn ich diesen Satz noch einmal irgendwo hören oder lesen muss, wird der Verursacher dieses in seiner Unkreativität kaum zu übertreffenden Reimes von mir höchstpersönlich in Stücke gerissen.
22.04.07
Nach dem gestrigen, sehr unterhaltsamen Abend habe ich mir erstmal den Song "Oh Yeah" von Yello besorgt. Den mach' ich mir jetzt auf mein Handy und stelle immer, wenn ich irgendwo aufkreuze, die Ghettoblaster-Funktion vom Handy an. So wie der Duffman von den Simpsons.Irgendwie braucht man ja auch den richtigen Sound für seinen Auftritt...
Uuuuuuh Yeaaaaah!
22.04.07
Der Kollege vom Karmataxi hat einen hübschen Bug in Google Maps entdeckt. Wenn man den Routenplaner nutzt, um sich die Strecke Düsseldorf-New York planen zu lassen, empfiehlt Google Maps im üblichen Plauderton, dass man doch mal eben 5000 Kilometer durch den Atlantik schwimmen sollte.Eigentlich sollte Google als amerikanisches Unternehmen vorsichtig mit solchen Dingen sein. Wer weiß, wie viele Leute sich bereits die Schwimmflügel aufgeblasen haben und ins kalte Wasser gesprungen sind.
So oder so dürften sich Schadensersatz-Anwälte künftig freuen. "Der hat sich nicht umgebracht, als er in den East River gesprungen ist, der wollte nach Paris schwimmen! Und nur, weil Google das gesagt hat!"
Und schon ist Google um einige Fantastilliarden Dollar leichter.
21.04.07
Habt Ihr Euch nicht auch schonmal gefragt, worin das Geschmacksgeheimnis des Cheeseburgers von McDonalds liegt? Dieses außerordentlich appetittliche Kleinod US-amerikanischer Systemgastronomie-Kochkunst schmeckt immer perfekt, immer gleich. Es gibt keine guten oder schlechten McDonalds-Cheeseburger, es gibt nur den Cheeseburger. Jedes Adjektiv wäre eine Verschwendung wertvoller Worte. Doch wo liegt sein Geheimnis? Warum schmeckt der Cheeseburger immer Cheeseburger und niemals, sagen wir, Whopper? Oder Chickenburger?
20.04.07
[Aktueller Song: "One Hit Wonderful" von Reel Big Fish]Seit ich hier in Düsseldorf wohne, ist mir aufgefallen, dass es offensichtlich doch Menschen im krisengeschüttelten Land gibt, die sich teure oder weniger teure Sportwagen leisten können, meistens sogar in der Cabrio-Variante. Bei diesen Menschen handelt es sich in der Regel um alte, dickliche Männer oder Jungmanager mittleren Bildungsstandes, die mal so richtig "Ischen abschleppen" wollen. Wie sich das gehört.
Natürlich wollte auch ich zur Cabrio-Sportwagen-Elite gehören, schließlich habe ich nicht nur ein schweres Geltungsproblem und Haarausfall, sondern auch einen enorm kleinen Penis. Deshalb nahm ich einen einfachen Kredit von 100.000 Euro auf, das kriegt man heutzutage ja leicht mit einem dreistelligen Nettoeinkommen, wenn man nur bereit ist, sich für mehrere Jahrhunderte in die Schuldenfalle zu begeben.
Und so schwang ich mich, bewaffnet mit einem Koffer voller Geld, in die nächste hübsch ausgestattete Cabrio-Boutique. Dort gab es alles, was das kleine Glied begehrt: Zahllose Pferdestärken mit zwei Sitzen, zahllose Pferdestärken mit vier Sitzen und natürlich auch Armeen von sehr, sehr breiten Reifen.
20.04.07
[Aktueller Song: "Neighborhood #3 (Power Out)" von The Arcade Fire]JAWOLL! Es werde Licht! Ich fühle mich, als wäre ich neu geboren. Der Telekom-Mensch hat tatsächlich einen der vier Din-A4-Zettel gesehen, die ich strategisch an Haustür, Briefkasten, Klingel und Wohnungstür platziert habe. Und er hat sie gelesen. Dort stand nämlich, dass er bitte bei Frau Drbzcigczic (oder so) aus dem 2. Stock klingeln soll. Was zwei Dinge bedeutet: Erstens, dass Telekom-Techniker nicht ganz so dämlich sind, wie weithin angenommen wird. Und zweitens, was viel wichtiger ist, dass ich endlich wieder eigenes Internet habe.
Und das ist auch gut so, denn jetzt kann ich die Welt wieder mit meinen Ergüssen beglücken.
Bis die Tage!
17.04.07
Dies ist nun die vierte Woche ohne eigenes Internet und langsam, gaaanz langsam wird es mir echt zuviel. Entweder renne ich mit dem Laptop rüber zum wilden Inder-Netcafé, dessen Besitzer sich pünktlich zur vollen Stunde laut jammernd auf seinen Gebetsteppich wirft. Oder ich versuche, mich mit einem der zahllosen WLANs hier in der Nachbarschaft zu verbinden. Oder ich verbringe einen halben Sonntag damit, meinem Macbook beizubringen, per Bluetooth, Handy und GPRS ins Netz zu gehen. Aber auch das ist auch keine Dauerlösung, da würde dieser Blog-Eintrag geschätzte 20 Euro kosten, mit einer Geschwindigkeit, die selbst Modem-Fetischisten unerträglich wäre.
09.04.07
06.04.07
Was macht man, wenn man keine Lust hat, die Waschmaschine noch einmal um den Block zu schleppen, bevor man sie in den vierten Stock hievt? Richtig! Kreativ Parken. Und um ehrlich zu sein, bin ich auch ein bisschen stolz darauf, den Sprinter so geschickt direkt vor der Haustür eingeparkt zu haben...


Wed, 19.11.2008 16:46